So ähnlich war unsere Route
Die Videos sind aber kein Ersatz für den Bericht. Die Infos stehen im Text. Also lesen 🤓📖
16.10.2018 Das war wirklich eine lange Zeit. Vor 6 Monaten sind wir aus Thailand zurück gekommen, es hat sich aber wie 6 Jahre angefühlt. Wie 6 Jahre ohne Reisen. Doch heute geht es wieder los. Zum Teil jedenfalls. Weil Morgen Mittag geht unser Flug erst. Aber wir wollen schon am Flughafen übernachten. Das Hilton am Flughafen hat uns letztes mal überzeugt. Wir haben auch einen Parkplatz direkt am Terminal gebucht. Einfach zum Airport fahren, Auto abstellen, zum Hotel gehen, den Abend genießen und am nächsten Tag zum Flieger gehen. So dachten wir. Der erste Teil des Plans hat aber nicht funktioniert. Obwohl ein Parkplatz reserviert, haben wir keinen gefunden. Wir sind in das Parkhaus rein gefahren und der grünen Ampelbeleuchtung gefolgt. Wir haben unseren QR Code an das Lesegerät gehalten und sind rein gefahren. Aber es gab keinen freien Parkplatz. So mussten wir wieder raus fahren. Das Rausfahren hieß aber ganz aus dem Parkplatz raus fahren. Einmal über die Autobahn und zurück zum Parkhaus. Wir wieder in das Parkhaus rein und wieder den grünen Lichtern gefolgt. Beim scannen der Parkplatzreservierung aber die Meldung bekommen, das das Ticket gelöscht wurde. Haben wir jetzt für 3 Wochen umsonst bezahlt? Ich habe bei dem Parkplatzservice angerufen und nachgefragt. Es hieß, wir sollten, wenn wir einen freien Platz finden unter dem Scanner auf die Ruftaste drücken. Man würde uns dann rein lassen. Es gab aber keine freien Plätze. Aber um raus zu kommen benötigen wir erstmal ein anderes Ticket. Das wäre 10 Minuten kostenlos. So sind wir 3 mal rein ins Parkhaus und wieder raus und auch 3 mal über die Autobahn zurück. Das Parkhaus war aber vollkommen überfüllt. Kurz vor dem 4. rausfahren sah Bekky plötzlich einen freien Parkplatz. Aber von uns aus gesehen auf der falschen Seite. Egal, wir einfach gegen die Fahrtrichtung reingefahren. Nun hatten wir das Problem, das die Autos schräg standen und das für uns falsch rum. Zum wenden war kein Platz. Wir also Millimeter für Millimeter rangiert um in die Parklücke zu kommen. Hat ohne Beulen und Schrammen funktioniert. Juhu, wir hatten einen Parkplatz. Doch nun hatten wir ein anderes Problem. Wir hatten ein Ticket das bezahlt war aber nicht mehr gültig war und ein weiteres Ticket das wir nach drei Wochen noch bezahlen müssen. Ich habe wieder beim Service angerufen. Die meinten, bei der Ausfahrt sollen wir am Büro halten, das bei der Schranke ist und beide Tickets vorzeigen. Die lassen uns dann raus. Da bin ich mal gespannt ob das klappt.
Wir ließen unsere große Koffer im Auto und gingen mit dem kleinen Koffer, der für die eine Nacht gepackt war zum Hilton. Es war mittlerweile 16.30 Uhr. Eine halbe Stunde hat die Parkplatzsuche gekostet. Beim Check In sage die nette Frau, „Willkommen zurück“ und gab uns als Upgrade ein tolles Zimmer mit Badewanne. Bekky hat sich voll gefreut. Um 18 Uhr hat dann die Exekutive Lounge aufgemacht. Dort haben wir dann unseren Abend verbracht.


Der Weg zum Fahrstuhl und im Zimmer
In der Lounge gab es alles, was man für einem Vorabflugabend benötigt.





17.10.2018
Trotz etwas zu harter Betten haben wir bis nach 7 Uhr geschlafen. Aber wir haben ja Zeit. Unser Flug geht um 13.30 Uhr nach Denver. Also erst einmal auf dem Zimmer einen Kaffee trinken und auf dem iPhone die üblichen App‘s checken. Unser Frühstück nahmen wir wieder in der Exekutive Lounge zu uns. Dort ist das Frühstück zwar nicht so reichhaltig wie im Restaurant aber ruhiger. Kurz vor 10 Uhr checkten wir aus und gingen zurück zum Auto. Unsere Reisekoffer haben wir ja im Auto gelassen. Die Koffer sind dieses mal etwas größer und schwerer. Wir werden auf unserer Route zwischen Minusgrade und Hitze alles haben. Gut das wir Business Fliegen, da können wir 2x32kg Gepäck pro Person mitnehmen. Ach ja, hatte ich ja noch nicht erwähnt. Wir fliegen Business. 😀😀😀
Durch diverse Aktionen wie Meilen sammeln, Payback Punkte sammeln, Abo’s abschließen und Kreditkarten erwerben hatten wir genug Meilen zusammen bekommen, um bei den monatlichen Meilenschnäppchen von Lufthansa einen Business Flug in die USA zu bekommen. In die USA wollten wir sowieso noch einmal fliegen. Wir wären aber Economy geflogen. Durch das Sammeln von Meilen und Payback Punkte hatten wir ungefähr Mehrkosten gegenüber dem Economy Flug von 500,-€. Wir haben aber einen Flug für circa 8.000-,€ Wert bekommen. Lohnt sich also doch auf Punkte beim Einkaufen zu achten.
Das Einchecken für den Flug geht bei Lufthansa entweder online oder am Automat. So auch bei Business Class. Schade eigentlich. Für die Sicherheitskontrollen gab es aber eigene Abteilungen. Alles lief entspannt und ruhig und ohne anstehen ab. Dann sind wir in die Lufthansa Lounge gegangen. Hier stehen einem kostenlose Getränke und Snacks zur Verfügung. Und bequemer warten auf seinen Flug kann man kaum. Die Zeit verging auch super schnell.




Eine Stunde vor dem geplante Abflug gingen wir zum Gate zum Boarding. Dort mussten wir aber noch fast eine halbe Stunde auf das Boarding warte. Wie üblich durfte die Businessklasse zuerst rein. Wir standen auch ziemlich vorne, sodass wir als erstes auf dem oberen Deck waren. Also Zeit ein paar Fotos zu machen.




Wir flogen mit einer 747, das ist die mit dem Buckel vorne. Auf dem Hinflug haben wir oben gebucht und zurück unten. Ziemlich schnell haben wir ein Glas Sekt bekommen. Obwohl wir schon sehr oft geflogen sind, war alles neu. Ich glaube die anderen Passagiere haben gemerkt, das wir zum ersten mal Business fliegen. Die viele Fotos wie wir gemacht haben, haben uns verraten. Es war ja auch aufregend. Beschreiben kann man es nicht. Man muss es einfach mal erlebt haben. Der Patz den man hat ist nicht alles. Soviel Platz, nach vorne jedenfalls, hatten wir schon öfter. Wir saßen ja schon oft am Notausgang. Es ist das ganze Drumherum. Der Service die bequemen Sitze, die man zu einem flachen Bett ausfahren kann. Keine Sitzlehne die vor einem ist und kein nerviges rum zerren an der eigenen Lehne durch den Hintermann. Der Tisch wurde mit einer weißen Tischdecke gedeckt und es wurden Porzellanteller und richtiges Besteck gebracht. Das Essen hatte Restaurantniveau. Vor dem Essen, aber auch sonst, konnte man ein Glas Champagner trinken.



Nach dem Essen haben wir dann unsere Sitze in eine Fernsehsesselposition gebracht und haben einen Film geschaut. Die Kopfhörer von Bose haben Noisecanceling und einen super Klang. So verging dieser Flug relativ angenehm. Aber nach 10 Stunden will man auch aus der besten Businessklasse raus. So eineinhalb Stunden vor der Landung gab es noch ein kleines Essen. Champagner haben wir nur zum Anfang des Fluges getrunken. Wir müssen ja nach der Landung unser Auto noch holen.

Snack
Fast pünktlich sind wir in Denver gelandet und kamen auch sehr schnell aus dem Flugzeug raus. Weil wir in letzter Zeit schon in den USA waren, konnten wir wieder die vereinfachte Immigration in Anspruch nehmen. Das heißt, an einen Automaten gehen, den Pass scannen, ein paar Fragen beantworten und dann doch noch zu einem Immigrationsmenschen gehen. Der kontrollierte noch mal alles und 15 Minuten nach der Landung waren wir in die USA eingereist. Auf die Koffer haben wir länger gewartet. Dann die Rent a Car Stationen suchen. Kein Hinweis gefunden. Ich habe dann auf Google Maps geschaut. Avis war 2 Meilen weg. Das war jetzt blöd. Wie kommen wir da hin? Ein Taxi? Wir gehen Richtung Ausgang um ein Taxi zu nehmen. Da sah Bekky auf einem Schild den Hinweis das es Shuttlebusse zu den Autoverleihstationen gibt. Vor dem Flughafen gab es einen eigenen Bussteig nur für Leihwagenfirmen und jede Firma hatte einen eigenen Bus. Der von Avis war ziemlich weit weg. Kurz bevor wir ihn erreicht hatten fuhr der Bus weg. Ich gleich auf die Straße gesprungen um den Bus ein Zeichen zu geben. Er hat das Zeichen verstanden und wir durften mit. Nach mehreren Minuten waren wir bei Avis. Wir hatten in Deutschland über Miles & More ein Auto vorbestellt. Es sollte ein SUV sein. Wir konnten uns ein Auto aussuchen. Wir haben uns für ein Subaru entschieden.
Unser Hotel, dass wir für die erste Nacht gebucht hatten war auch nicht weit weg. Wenige Meilen vom Flughafen gab es eine kleine Ansiedlung von Hotels. Wir haben das Quality Inn & Suites gebucht.
Kurz einchecken und noch zum Supermarkt gefahren. Dann war Ende. In Deutschland ist es schon wieder 3 Uhr am Morgen und wir sind immer noch wach.
Unser Subaru für den Road Trip.

18.10.2018
Im Hotel gibt es ab 5 Uhr Frühstück das für amerikanische Verhältnisse sogar recht gut war. Rühreier, gebratene Hackfleischscheiben und das übliche wie Donuts, Toast und Waffen. Die frühe Uhrzeit kommt uns sehr gelegen, weil wir so zeitig wie möglich los wollen. 700 Kilometer wollen wir heute fahren. Der Ort den wir erreichen wollen heißt Dubois und liegt in der Nähe zum Grand Teton NP und durch diesen müssen wir fahren um zum Southgate des Yellowstone NP zu kommen. Aber erst einmal von Denver nach Dubois in Wyoming. Durch Denver durch fanden wir schlimmer als durch Los Angeles. In Los Angeles war mehr Verkehr aber deshalb wurde langsamer gefahren. Durch Denver im morgendlichen Berufsverkehr mussten wir die hohe Geschwindigkeit mithalten sonst hätten die uns überrollt. Aber gleichzeitig wollten wir uns so gut wie es ging and die Höchstgeschwindigkeit halten. Nach 45 Minuten waren wir durch und sind im ruhigeren Verkehr weiter gefahren. Als um 7 Uhr die Sonne aufging, sind wir in die Berge reingefahren und kurze Zeit später war die Straße weg. Jedenfalls der Fahrbahnbelag. Eigentlich dürfen wir mit dem Leihwagen keine Dirty Road’s fahren. Aber was sollen wir machen. War keine andere Straße da. Nach ungefähr 10 Kilometer war dann aber alles wieder gut.
Die Strecke durch Wyoming ist sehr eintönig aber auch gleichzeitig faszinierend. Für uns in Deutschland sind die menschenleeren Weiten gar nicht greifbar. Die letzten 200 Meilen sind wir nur durch einen kleinen Ort gefahren.


Wir würden gerne wissen, wer sich da neue Winterreifen bestellt hat.

Nach genau 7 Stunden sind wir in Dubois eingefahren. Wir haben uns von unterwegs, als es klar wurde, das wir den Ort erreichen, ein Zimmer reserviert.


Zuerst einmal einen Kaffee gemacht. Und uns genauer umgeschaut. Das Stagecoach Inn & Suites hat auf Booking.com sehr gute Bewertungen. Na ja, zum einmal übernachten OK aber ne Top Bewertungen bekommt es nicht.
Nach dem Kaffee erst mal den Ort angesehen. Es sieht hier schon leicht nach wilder Westen aus. Sogar einen Galgen haben die hier.

Und auch einen Bär, der mich fressen wollte

Aber Bekky hat sich mutig in den Weg gestellt und mich gerettet.

So konnten wir den Ort weiter besichtigen.



Am Abend gab es dann noch BBQ. Gleich neben unserem Hotel gab es einen Diner. Der hatte auch Homemade Spareribs aus dem Smoker. Einfach wunderbar.

Dieses Diner scheint im Ort sehr beliebt zu sein. Es saßen auch viele Einheimische drin. Ein Mann mittleren Alters stand auf um sich was zu holen und ich musste zweimal hinschauen. Echt der Cowboy. Der hatte doch wirklich ein Halfter mit einer Pistole drin. Wyoming, Land der Cowboys.
19.10.2018
Das war eine kalte Nacht. Draußen haben wir Null Grad und im Zimmer nur leicht wärmer. Wir haben zwar eine Heizung/Klimaanlage aber die ist so laut, dass man bei dem Krach nicht schlafen könnte. Also gut zugedeckt. Nur wenn man das Licht im Bad angemacht hat, hat man die Heizung nicht gehört, weil die Lüftung noch lauter war.
Jedenfalls sind wir um 4 Uhr wach geworden. Also erst einmal Kaffee trinken, frühstücken und alles für die Fahrt in den Nationalpark vorbereiten.
Morgens um 6 Uhr im Wilden Westen



19.10.2018
Im Ort gab es ein kleines Café, dass Morgens um 5.30 Uhr auf macht. Wir waren kurz nach 6 Uhr dort, damit wir um 7 bei Sonnenaufgang frisch gestärkt losfahren konnten.

Wir sind dann über den Grand Teton NP zum Yellowstone Nationalpark gefahren. Am Eingang vom Grand Teton NP haben wir uns den Annual Pass für 80$ gekauft. Damit kann man ein Jahr lang alle stattlichen Nationalparks besuchen. Wenn man bedenkt, das der Eintritt meistens 25-30 $ kostet lohnt es sich auf unserer Tour schon. 50$ hätten wir jetzt schon für die beiden Parks bezahlt.
Heute lasse ich mehr die Bilder sprechen.



Im Grand Teton Nationalpark
Im Yellowstone Nationalpark
















Auf der Fahrt zu unserem Hotel konnten wir das erste mal hier im Park Tiere sehen. Wir hatten eigentlich geglaubt, das hier hinter jeder Kurve Bären, Bisons und Wölfe rumstehen. Aber wir haben außerhalb vom Park mehr Tiere gesehen.



Im Yellowstone ist um diese Jahreszeit alles geschlossen. Selbst die meisten Toiletten. Das kann eng werden wenn es drückt. Vielleicht haben zu der Zeit die Tiere auch Urlaub? Im Hotel, das Yellowstone West Gate Hotel angekommen haben wir erst einmal beratschlagt, was wir morgen machen wollen. Leicht enttäuscht vom Yellowstone wollen wir gleich früh am Morgen zum nächsten Ziel, dem Bryce Canyon weiter fahren. Aber laut Wetterbericht soll es dort die nächsten 2 Tage regnen. Eventuell nach 2 Tage Salt Lake City? Diese Stadt soll relativ langweilig sein. Und Sonntag’s soll es noch ruhiger sein. Und dann 2 Tage dort? Nee, ist auch doof. Wir sind einmal hier im Yellowstone und jetzt bleiben wir auch noch einen Tag.
20.10.2018
Um 6 Uhr gab es ein typisch amerikanisches Frühstück in diesem lauten Hotel. Das Haus ist so hellhörig, als ob die Wände aus Papier wären. Um 7 Uhr, mit dem Hell werden sind wir zu unserer zweiten Tour in den Nationalpark aufgebrochen. Dieses mal soll es in den nördlichen Teil gehen. Gestern waren wir nur im südlichen Teil. Nach circa 30 Meilen sind wir an eine Baustelle angekommen. Die Straße wurde neu gemacht. Anders als bei uns, wird das hier nicht mit einer Ampel geregelt. Es steht jemand mit einem Stoppschild an der Straße. Nach circa 20 Minuten kam von vorne der Gegenverkehr, angeführt von einem Safety Car. Dieses Auto hat sich dann vor uns eingereiht um uns durch die Baustelle zu bringen. Hat auch ganz gut geklappt.
Hinter der Baustelle änderte sich die Landschaft plötzlich. Der Wald hörte größten Teil auf und man konnte die Landschaft erkennen. Jetzt schon vorweg gesagt. Wir waren froh, noch einmal hier rein gefahren zu sein. Ab jetzt wieder die Bilder, obwohl die Bilder eigentlich nicht das ausdrücken können was wir gesehen haben.
Hier das Safety Car

Ein Bison im morgendlichen Frost.




Die Toilette ist außerhalb der Saison geschlossen







So stellt man sich Montana vor. Endlose Weiten der Prärie.

Wir haben so viele Bisons gesehen, dass wir zum Schluss nur noch langsam vorbei gefahren sind. An einer Stelle neben der Straße standen viele Leute und haben mit Ferngläser und Fernrohre in die Prärie geschaut. Wir haben nix gesehen. Ein älteres Ehepaar hat uns dann erlaubt, durch ihre Fernrohre zu gucken. Da haben wir das Wolfsrudel auch gesehen. Bären haben wir aber nicht gesehen. Schade, aber die Natur hält sich nicht immer an unsere Pläne.
Mittags mussten wir uns dann aber langsam auf den Weg Richtung Jackson Hole machen. Wir waren im nördlichen Teil des Yellowstone und mussten zum Southgate raus, durch den Grand Teton Nationalpark zu unseren Hotel in Jackson. Das sind immerhin über 200 Kilometer.
der Grand Teton Nationalpark




Der Touristenort Jackson




21.10.2018
Laut Reiseführer sollte man nicht die Interstate 15 nach Salt Lake City nehmen, sondern über die Landstraße fahren. Die Interstate sei zu eintönig. OK, haben wir gemacht. Aber das diese Strecke noch eintöniger ist stand nicht im Buch. Wir sind über vier Stunden durch einsame Landschaften gefahren. In dieser Zeit sind wir durch 5 kleine Dörfer gefahren und haben sonst nur Kühe gesehen. Im Hotel hatten wir nicht gefrühstückt, weil wir unterwegs in einem Diner essen wollten. Hat nicht ganz geklappt. Kurz vor Salt Lake City, nach 4,5 Stunden, haben wir was zum Essen bekommen.
Stundenlange einsame Straßen

Endlich was zum Essen

In Salt Lake City wollen wir nur bis Morgen bleiben. Das Hilton Garden Inn liegt zwar nicht im Zentrum aber man kann dieses noch gut zu Fuß erreichen. Sonntags soll in Salt Lake City aber alles geschlossen sein. Die Mormonen wollen das so. Und es stimmt. Alle Geschäfte und die meisten Restaurants haben zu. Die Stadt ist zwar sehr schön und sauber aber auch langweilig.
Das Hilton Garden Inn


der Tempel der Mormonen



Utah State Capitol

Ich sagte doch langweilig

Nach der Besichtigung der Stadt waren wir durstig. Es hat lange gedauert ein geöffnetes Restaurant zu finden. Durch Zufall einen Pub entdeckt.

22.10.2018
Wir konnten es einfach nicht lassen. Wir sind wieder in Las Vegas. Wir wollen 2 Tage die Sonne am Pool genießen. 5 Stunden Autofahrt stehen uns bevor. Nach knapp einer Stunde Fahrt fängt es stark an zu regnen und das bei nur 8 Grad Celsius. Und in 4 Stunden soll die Sonne scheinen bei 25 Grad? Wir sind skeptisch. Wir fahren weitere 2 Stunden durch den Regen. Langsam hellt es sich auf. Und siehe da, 100 Meilen vor Vegas kommt die Sonne raus und es wir von Meile zu Meile wärmer.


Wir sind um 14.30 Uhr bei 24 Grad Celsius in Las Vegas im Tropicana angekommen. Es ist nicht das beste Hotel am Strip aber es gehört zur Hilton Gruppe. Hier sammeln wir wertvolle Bonuspunkte und der Preis war unschlagbar. Dafür ist es aber auch etwas älter. Der Check Inn ging schnell vonstatten. Wir konnten uns ja in die kürzere Warteschlange für Hilton Honors einreihen. Aber gefühlt waren die Leute an dem normalen Check Inn schneller. Wir aufs Zimmer und ich gleich wieder runter zum Auto die restlichen Sachen holen. Kaum am Auto angekommen kam eine SMS von Bekky. Soll sofort hoch kommen, das Zimmer geht gar nicht. Ich wieder im Zimmer angekommen, höre es gleich. Wir haben das Zimmer neben den Fahrstühlen bekommen und das hört man deutlich. Also wieder runter zur Rezeption. Wir mussten uns wieder hinten anstellen. Dieses mal war es aber deutlich. Der normale Check Inn ging schneller als der von den Hilton Members. Nach über einer halben Stunde Wartezeit waren wir wieder dran. Bekky erklärte kurz das Problem und keine 2 Minuten später hatten wir ein neues Zimmer und das noch 6 Etagen höher, im 16 Stock. Das Zimmer war OK. Jetzt erst mal 2 Tage Entspannung und Sonne, bevor der Road Trip weiter geht.








25,10.2018
On the road again!
4.30 Uhr war die Nacht vorbei. Wir wollen zum Bryce Canyon. Dieser liegt in Utah und soll einer der schönsten Ausblicke haben. Zuerst aber einen Kaffee getrunken und 5.30 Uhr aus dem Tropicana ausgecheckt. Die erste Zeit war sehr eintönig zu fahren. Draußen war es noch dunkel und wir waren müde. Nach einer Stunde an einer Raststätte einen Kaffee geholt. Amerikanischer Kaffee schmeckt aber nicht. Haben ihn wieder weg gekippt. Auf den Weg von Las Vegas zum Bryce Canyon kann man durch den Zion Nationalpark fahren. Dieser ist relativ klein aber für Wanderer sehr gut geeignet. Wir sind nur durch gefahren und haben an Viewpoints gehalten. Wenn wir den Annual Pass nicht hätten, wären wir Drumherum gefahren. Weil nur zum durchfahren lohnt der Eintrittspreis nicht. Aber so konnten wir ein paar schöne Bilder machen.





Vom Zion NP war es noch eine gute Stunde zum Bryce Canyon. Die Fahrt geht teilweise durch eine schöne Natur. Am Eingang zum Bryce NP reichte wieder unser Annual Pass zum Eintritt. Wir sind gleich zum Sunset Point gefahren. Von dort aus geht ein Wanderweg in den Canyon rein. Ich habe vorab gelesen, das es etwas steil runter gehen soll. Irgendwie hatte ich der Bekky vergessen zu sagen, das es etwas mühselig sein könnte, den Wanderweg runter und wieder hoch zu kommen. Wir haben es aber trotzdem gut geschafft. Es hat sich aber voll gelohnt. Der Anblick dort ist wirklich ein Highlights. Einfach traumhaft.









Unten angekommen lief es sich viel besser. Aber wie befürchtet, mussten wir irgendwann wieder hoch laufen.


Insgesamt eine Stunde haben wir für die knapp 2 Kilometer mit hoch und runter benötigt. Anschließend oben noch einen Gesamtüberblick verschafft.




So schön es auch dort ist. Aber der eisige Wind hat uns veranlasst, relativ schnell zu dem gestern vorab gebuchten Motel in Tropic zu fahren. Der Ort „Tropic“ hat rein gar nichts mit den Tropen zu tun. Es war arschkalt dort. Es hat mehrere Motels und drei Restaurants, von den eines geschlossen war. Ein weiteres hatte schlechte Kritiken auf Yelp und das dritte war ne Pizzaria. Dieses lag auch gleich schräg rüber vom Motel. In einer amerikanischen Pizzaria waren wir auch noch nicht. Gut das wir immer zeitig Essen gehen. Keine 10 Minuten nach uns war der Raum voll und Leute warteten an der Tür auf freie Plätze.
Unser Motel das Bybee’s Steppingstone. Motel


26.10.2018
Heute ist der Weg das Ziel. Wir wollen die Highways 12, 24 und 95, die als Scenic Routen gelten, fahren. Die Straßen führen in Utah durch einsame Gebirge und Täler. Wir durften deshalb auch nicht zu zeitig los, da es erst gegen 8 Uhr richtig hell wird. Als Endpunkt ist der Ort Moab geplant, von den es morgen in den letzten Nationalpark unsere Reise gehen soll, den Arches NP.
Aber zu heute. Viel werde ich nicht schreiben, da ich den ganzen Tag Auto fahre und ab und an anhalte um Fotos zu machen.
Aber vor Abfahrt noch einmal Tanken. Um 7.30 Uhr war es noch fast dunkel und der Wind war so kalt, der zog durch alle Nähte und das Benzin floss dafür extra langsam.


Von nun an lasse ich wieder die Bilder sprechen.










Tommy sitzt am Abgrund.

Bekky ist froh, dass er es überlebt hat.

Aber mein iPhone wollte mich heute umbringen. Ich stehe gerade am Rand der Schlucht und gucke das faszinierende Panorama an, als das Navi in meinem iPhone sagt, das ich geradeaus gehen soll. War schon ziemlich lustig die Situation.








Die letzten 100 Meilen waren dann eher unspektakulär und zogen sich dementsprechend hin. Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft und wir bezogen unser Zimmer im Rustic Inn, das im Zentrum von Moab in einer Seitenstraße liegt.
Die Stadt ist geprägt von Anbietern allerlei Action-Aktivitäten in den nahegelegenen Canyonlands. Wir werden einen ruhigeren Spaziergang durch den Arches NP vorziehen.




27.10.2018
Wir haben uns entschlossen, einen Tag früher von den roten Felsen Abschied zu nehmen. Es passt besser von der Zeit her noch ein anderes Ziel vor Denver in die Route einzubauen. Und wir wollen noch was anderes sehen wie die roten Felsen.
Deswegen werden wir den Arches NP nur einen halben Tag besichtigen. Viele Steinbögen (Arch) sind eh nur nach einer Wanderung von 4-5 Kilometer zu erreichen oder der Weg ist sehr anstrengend. So besichtigen wir nur die Ziele, die relativ gut zu erreichen sind. Wir hatten gute zwei Wochen Zeit für unseren Roadtrip und benötigen eigentlich zwei Wochen pro Nationalpark. Es gibt sehr viele Wanderwege und Aussichtspunkte. Unsere Zeit reicht leider nur für einen kurzen Überblick.














Nach Moab kommt ein interessanter Overview, den viele gar nicht auf dem Programm haben. Den Needles Overview. Die Straße dort hin ist zwar befestigt aber recht schmal. Nach 20 Meilen erreicht man einen sehr schön gestalteten Rastplatz mit einen tollen Ausblick auf die Canyon Lands.








Zum Abschluss der Canyon Tour sollte es zu den wohl bekanntesten Ort in dieser Gegend gehen. Das Monument Valley. Vielen ist der Anblick durch eine Zigarettenwerbung bekannt. Wir finden aber das es der überbewertetste Ort überhaupt ist. Was Bekky zuerst aufgefallen ist, ist der Müll am Straßenrand. In den USA ist es am Straßenrand sehr sauber. Seinen Müll einfach so aus dem Autofenster schmeißen wird hart bestraft. Kaum waren wir in dem Indianergebiet, das Monument Valley wird von den Indianerstämmen selbst verwaltet, lag der Müll an der Straße. Die berühmten Felsen sehen auch nicht anders aus als andere rote Felsen die wir gesehen haben. Und wer näher ran will muss 20$ Eintritt zahlen. Aber weil man mit einem Mietwagen nicht auf unbefestigte Straßen fahren darf, muss man noch extra eine Tour buchen oder für kurze Zeit ein Auto von den Indianern leihen.
Natürlich haben wir auch die obligatorischen Fotos gemacht aber nur vom Straßenrand.





Im nahe gelegenen Ort Bluff haben wir ein Zimmer Reserviert. Im Desert Rose Inn haben wir günstig ein Zimmer bekommen. Zur Hochsaison kosten die Zimmer hier gerne 200-300$ pro Nacht. Wir haben 100$ bezahlt.


Schräg rüber über die Straße ist auch ein nettes Lokal. Hier haben wir wohl unser teuerstes Abendessen aller Zeiten gegessen. Eine Vorspeise, 2 Hauptgerichte, 2 Nachspeisen und 2 Bier für umgerechnet 75€. Und es war nur ein einfaches Restaurant. Aber hier in der Abgeschiedenheit können sie es nehmen. Das nächste Restaurant ist 20 Meilen entfernt.
Egal, essen muss man.

Morgen früh geht es nach New Mexico
28.10.2018
Das waren langweilige 320 Meilen nach Santa Fe in New Mexico. So sah es meistens aus.

Dieses Bild war das Highlight der Fahrt

Kurz vor 14 Uhr konnten wir unser Zimmer im Hilton Historic Plaza beziehen. Wir wollten ein Zimmer im Zentrum der Stadt, um alles schön zu Fuß erkunden zu können. Da war das Hilton das günstigste. Wir wollen einen Tag bleiben. Santa Fe soll eine schöne Altstadt haben.
29.10.2018
Santa Fe ist eine kleine Stadt die anders als andere amerikanische Städte ist. Vom Baustil der meisten Häuser her, soll es der Adobe-Baustil der Pueblos sein, die die indianischen Ureinwohner waren. Die mexikanischen Einflüsse merkt man aber an der Gastronomie. Die ganze Stadt hat man an einem Vormittag angeschaut. Die Innenstadt ist voll in Künstlerhand und irgendwie wiederholt sich alles. Für einen Tag kann man hier einen Zwischenstop einlegen aber länger nicht.






Ein paar schöne Fotomotive findet man in den Straßen.



Es stellt sich heraus, das unsere Entscheidung hier her zu fahren richtig war. Für morgen und übermorgen sind Schneefälle in den Bergen voraus gesagt. Unser ursprünglicher Plan war es, direkt von Moab über die Rocky Mountains nach Denver zu fahren. So haben wir die Rocky’s umfahren und kommen von Süden her. Wir hoffen, das wir Morgen nur Regen abbekommen, wenn wir zu unseren letzten Zwischenstop in Colorado Springs fahren.
30.10.2018
Nun sind wir in Colorado Springs und es ist arschkalt. Von den Bergen zieht eine feuchte Kaltfront runter. Und diese Stadt liegt genau unterhalb der Berge. Laut Wetterbericht soll es in den Bergen ja heute noch schneien.
Die Fahrt hier her hat knapp 5 Stunden gedauert. 300 Meilen kaum befahrende Autobahn mit Tempo 75 mph (ca. 120kmh) und durch öde Landschaft. Gut das unser Subaru alle möglichen Assistenten hat. Er hat die Geschwindigkeit und die Spur gehalten und wenn vor mir ein Fahrzeug war, das langsamer gefahren ist, ist der Subaru auch langsamer geworden. Bis ich den Blinker gesetzt habe und das Lenkrad ein wenig nach links gedreht habe. Dann ist der Subaru wieder schneller geworden. Ist schon praktisch bei diesen Straßen und Entfernungen.
Wir haben im Holiday Inn Express ein Zimmer genommen. Es liegt nicht weit vom Stadtzentrum weg und man könnte zu Fuß in die City gehen. Zu unseren Glück hat das Hotel einen kostenlosen Shuttleservice. So sind wir gleich nach Ankunft wieder los, um die Innenstadt zu erkunden. Hier sieht es mal richtig amerikanisch aus.





Nach 2 Stunden waren wir wieder total durchgefroren im Hotel. Erst mal aufs Zimmer einen heißen Kaffee trinken. Aber auf einmal fing das ganze Zimmer an zu vibrieren. Der Fernseher wackelte, wir wackelten und der Schrank wackelte. Ein Erdbeben? Dazu war es zu gleichmäßig. Ich ging runter zur Rezeption um zu fragen. Es wurde auch irgendwas erklärt. Ich habe aber nicht richtig verstanden was es war. Ich vermute irgendein Kompressor. Uns wurde aber gleich ein neues Zimmer gegeben. Also ist das normal, dass das Zimmer wackelt. Aber wenn das jeden Tag so ist, geht das nicht irgendwann auf die Bausubstanz?
Nach dem Zimmerwechsel konnten wir endlich einen Kaffee trinken.
Am Abend wollten wir noch ne Kleinigkeit essen. Das nächste Restaurant war ungefähr 500 Meter entfernt. Aber vom Hotel dort hin mussten wir 2 Straßen entlang, die nicht sehr vertrauenswürdig aussahen. Man guckt halt viele amerikanische Filme. Wir sind gut hin und zurück gekommen aber durchgefroren und leicht feucht im Zimmer angekommen. Das ist unsere erste Reise, bei der wir vor zu Hause Schnee haben.
31.10.2018
Halloween! 👻👻👻👻👻
Als wir aufwachten war der versprochene Schnee da. Sogar ne ganze Menge.

Wir hatten dieses mal aber nur eine kurze Strecke zu fahren. Also checkten wir erst um 10 Uhr aus, noch tanken fahren und dann auf den Highway 25 nach Denver.


In Denver waren wir 1,5 Stunden später und wir konnten auch gleich unser Zimmer im Doubletree beziehen. Das Zimmer war im 8 Stockwerk und hatte einen tollen Blick auf die Skyline von Denver. Schade, dass dies nicht so auf den Foto rüber kommt.

Hier ist alles auf Halloween eingestellt. Die Verkäufer in den Supermärkten und die Angestellten vom Hotel rennen ziemlich gruselig durch die Gegend. Schade, das wir nicht einfach die Leute fotografieren können.
Im Hotel ist ein Pumpkin-Wettbewerb.


Als es dunkel wurde, sind wir dann mit dem Auto durch ein Wohngebiet gefahren. So viele Monster und Hexen wie da haben wir noch nirgends auf einmal gesehen. Leider war auf Grund der Dunkelheit eine fotografische Dokumentation nicht möglich. Aber in einem unaufmerksamen Augenblick als auch ein wenig Licht war und uns die Monster nicht beobachtet haben, konnten wir einen unscharfen Schnappschuss machen.


01.11.2018
Heute, am letzten Tag, wollen wir uns die Downtown von Denver anschauen. Der Himmel ist klar und die Sonne lacht aber leider über einen viel zu kalten Morgen. Fünf Grad hat es um 10 Uhr. Egal wir wollen ja was sehen.
Das Hotel hat einen kostenlosen Shuttlebus zum nächsten Bahnhof und von dort sind es noch 15 Minuten mit der Bahn zur Union Station. Das ist der historische Hauptbahnhof der in der Innenstadt liegt. Dort fängt auch die 16th Mallstreet an, die über eine Meile lange Einkaufsstraße und teilweise Fußgängerzone.





Einen Bären konnten wir auch noch sehen


Bei warmem Wetter macht die Innenstadt bestimmt mehr Spaß. Überall könnte man draußen sitzen und bei einem Getränk das Treiben beobachten. Jetzt aber zieht ein kalter unangenehmer Wind durch die Häuserschluchten. Große Shoppingmalls sind auch nicht vorhanden. Es gibt nur eine Handvoll Geschäfte, so dass eine ausgedehnte Shoppingtour nicht möglich ist. Die meisten Läden sind Restaurants und Fast Food Buden. Essen kann man immer und überall. Wenn man’s bezahlen kann. Und hier gibt es endlich auch wieder Poke zu essen. Aber bei der Kälte gab es zum Mittag eine Schüssel Ramen.
02.11.2018
Schon am Vormittag kam die E-Mail von Lufthansa, dass unser Rückflug sich um eine Stunde verspäten wird. Also erst um 19.45 Uhr startet der Rückflug. Das ist Mist. Als Gold Member können wir zwar erst 14.00 Uhr auschecken aber es ist trotzdem noch lange Zeit bis zum Abflug. Das Auto müssen wir bis 15 Uhr zurück gegeben haben. Aber schon um 13 Uhr meinte Bekky das sie los will. Lieber in der Business Lounge warten. Da gibt es jedenfalls frei Essen und Trinken. Auch ne gute Idee.
Das letzte mal tanken erwies sich als schwierig. In den USA kann man zwar überall mit Kreditkarte zahlen aber beim Tanken gibt es ein Problem. Nachdem man die Karte in die Zapfsäule gesteckt hat, verlangt der Vorgang einen Zip Code. Also die Postleitzahl. Wir geben dann die von dem Ort ein, wo wir gerade sind. Klappt meistens. Die ersten beiden Tankstellen wollten aber meine Karte nicht. Bei der 3. hat es dann funktioniert.
Die Rückgabe des Subarus bei Avis verlief ohne Probleme. Hoffentlich kommt da nachträglich nicht noch was. Man hört ja immer wieder, dass die Kreditkarte wegen irgendwelchen erfundenen Schäden nachträglich belastet wird. Fotos habe ich zur Sicherheit bei der Rückgabe gemacht. Der Bus von Avis brachte uns dann auch schnell zum Flughafen und wir konnten unser Gepäck abgeben. Am Business Schalter war nix los und unsere noch schwerer gewordenen Koffer wurden anstandslos angekommen. Bekky meinte es müsse sich ein Bison im Koffer versteckt haben, so schwer wäre ihrer. Bei der Security Kontrolle dann eine riesige Warteschlange. Das kann gut ne Stunde dauern. Wir wollten uns gerade anstellen als Bekky das Schild bemerkte. „Besondere Passagiere“ stand da frei übersetzt. OK, mal probieren. Wir also da rein. Wir gingen an der Warteschlange vorbei. Eine Frau kontrollierte unsere Tickets und ließ uns durch. Wir waren also besondere Passagiere. 😀
So saßen wir schon 14 Uhr in der Business Lounge. Wir fanden auch 2 einigermaßen gemütliche Sessel und holten uns erst mal was zum Essen und ein Bierchen.
So warteten wir ein paar Stunden. Laut meiner E-Mail sollte der Flug sich verspäten. Laut Anzeige auf den Tafeln nicht. Die netten Frauen von der Info meinten auch das der Flug sich verspätet. Die Anzeigetafel aber blieb hartnäckig bei „On Time“ was machen wir? Eine Stunde länger in der Lounge warten und eventuell den Flug verpassen oder zum Gate gehen, das weit weg war, um dort noch ewig zu warten. Wir gingen zum Gate. Natürlich mussten wir dort über eine Stunde auf das Boarding warten.
Wir wurden an unseren Sitzplätzen namentlich mit einem Handschlag von der Stewardess begrüßt. Dieses mal saßen wir unten. Oben war es gemütlicher. Auch war das Essen auf dem Hinflug bedeutend besser. Aber das war meckern auf hohem Niveau.




Nach dem Start gab es auch super schnell was zum Essen und wir konnten unsere Sitze in die Schlafposition bringen. Bekky hatte es da leichter. Bei mir hat zwar die Länge des Platzes gereicht aber die Breite der Liegefäche war zu schmal. So lag ich sehr eingequetscht, konnte aber trotzdem ein paar Stunden schlafen. Anderthalb Stunden vor der Landung wurden wir geweckt. Es gab ein kleines Frühstück und bald setzten wir zur Landung an. Dank unserenSitzplatz nahe der Tür, waren wir fast die ersten die draußen waren. Die Passkontrolle war fix nur das Gepäckband wollte nicht anspringen. Nach fast 30 Minuten warten kamen dann unsere Koffer als erstes. Sie hatten ein roten Priority Aufkleber.
Dann war da noch das Problem mit dem Parken. Wir mussten ja vor dem Hinflug mehrmals in das Parkhaus rein und raus fahren. Dadurch wurde unser Parkticket ungültig. Aber an der Schranke zur Ausfahrt hat der Herr nach einer kurzen Prüfung uns rausfahren lassen.
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