Ein Nachwort als Vorwort. So kann jeder gleich lesen, wie die Restriktionen in Italien bei der Einreise und dem Aufenthalt aussehen. Es gibt keine. Selbst die Maskenpflicht wird eher weniger beachtet. Nach Sorrento haben wir die wenigsten Leute mit Maske gesehen. Der Schnelltest und die Anmeldung online hat niemanden interessiert. Zwei mal wurde die Temperatur gemessen. Natürlich kann es bei jemand anderen anders gewesen sein. Und ich weiß auch nicht, ob die Anmeldung im Hotel mit den Meldedaten abgeglichen werden. Es ist besser, sich an die Regeln zu halten als später in Erklärungsnot zu kommen.
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Die Vorbereitungen sind, obwohl es „nur“ nach Italien geht, viel aufwendiger als bei einer Fernreise. Prüfen, ob eine Einreise möglich ist, registrieren der Einreise, Schnelltest organisieren und täglich die Bestimmungen der Regionen im Blick haben. Reisen ist sehr komplizier geworden. 🙀
Der Test war negativ. Für die Einreise nach Italien benötigt man einen negativen PCR oder Antigentest. Den haben wir am Abend vor unserer Abreise in der Apotheke gemacht. Da wird man während der Wartezeit auf das Testergebnis schon leicht nervös. Aber alles gut. Morgen früh um 6 Uhr soll die Fahrt beginnen.
03.06.2021, kurz vor 6 Uhr fahren wir aus der Tiefgarage raus. Erst einmal Richtung Österreich. Vor der Grenze holen wir uns die digitale Vignette mit Ticket für den Brennerpass. so können wir gleich durchfahren. War gut so, am Brenner hat es sich schon leicht gestaut. Wir wollen heute so weit wie möglich nach Süden fahren. Einen Zwischenstop muss man einlegen, wenn man zur Amalfiküste fährt. Der Verkehrsfunk hört sich aber nicht gut an. Wir vermuten, das halb München Richtung Gardasee fährt. Es sind fast nur Münchener Kennzeichen zu sehen. Ein Stau nach dem anderen, so macht Autofahren kein Spaß. Ein Rasthof an der Autobahn, der nicht gerade klein ist, war voller Deutscher Autos. „Vor nicht notwendigen Reisen wird gewarnt“. Der Spruch wirkt nicht mehr. Die Menschen wollen raus. Wir können es verstehen. Uns geht es genauso.
Bis Florenz sind wir gekommen. Länger wie 17 Uhr wollte ich nicht fahren. Wir wollten irgendwo von der Autobahn abfahren und uns einen schnuckligen Ort für die Übernachtung suchen. Es gab aber keine Abfahrten und keine Orte. Nur Tunnel. Einer nach dem anderen. Bis Florenz. Zum Glück kam ich auf die Idee nach einem Hilton zu suchen. Und wirklich, nahe der Autobahn gab es ein Garden Inn. Der Vorort war nicht das, wie man sich Italien vorstellt. Ganz normale Großstadt. Und was zum Essen zu finden war schwieriger als gedacht. Die Gastronomie war zwar offen aber nur im TakeAway oder außen Sitzen. Wir haben einen Imbiss gefunden, der draußen Stühle hatte. Wir hoffen, das es an der Amalfiküste besser wird.

04.06.2021 Die 2. Etappe unserer langen Fahrt in den Süden war bedeutend stressfreier. Bis auf die kurze Strecke durch Neapel. In dieser Stadt fahren die Italiener noch verrückter. Aber dennoch sind wir, wie uns Google Maps vorausgesagt hat, gegen 14 Uhr in Sorrent angekommen. Unser Check-in ins Hotel Antiche Mura war problemlos. Hier haben wir für 3 Nächte gebucht, um erst einmal runter zu kommen. Einfach mal wieder das Leben genießen. Das war ja die letzten Monate nicht möglich.


Die Stadt Sorrent oder auch Sorrento, ist der Tourihotspot überhaupt. Eigentlich. Die Gassen der Stadt sind gut besucht aber nicht voll. In den Restaurants und Bars sind die meisten Tische frei. In ganz Italien herrscht im Freien Maskenpflicht. Eventuell hält das auch einige Touristen ab. Angenehm ist es jedenfalls nicht, bei 30 Grad mit einer Maske rumzulaufen. Auch die Italienerm halten sich dran. Es wird auch stark kontrolliert.






05.06.2021 OK, ich muss mich korrigieren. Die Stadt ist übervoll. Es ist Samstag und jeder Italiener ist hier. Für uns war es leicht schockierend. Diese Menschenmassen an einem Platz sind wir aus Deutschland seit Monaten nicht mehr gewohnt. Wir haben versucht, uns von dem Trubel fern zu halten. Was uns mehr oder weniger auch gelungen ist.







06.06.2021 wenn die Italiener sich so an die Verkehrsregeln halten würden wie an die Maskenpflicht, dann wäre alles gut. Heute sind wir spontan zum Vesuv gefahren. Das Wetter war für einen faulen Tag am Pool nicht geeignet. Das Navi habe ich so eingestellt, das wir nicht über Mautstraßen fahren. Großer Fehler. Weil jetzt sind wir durch Neapel gefahren. Kein guter Move. Von allen Seiten und mit all erdenklichen Fahrzeugen, fahren die Neapolitaner auf die Hauptstraße drauf, ohne zu gucken und ohne nur im kleinsten auf die Vorfahrt zu achten. Gleichzeitig überholen noch die Mopeds und Leute gehen ohne zu gucken über die Straße. Das es kein Blechschaden gab oder ein Menschen angefahren wurde, grenzt für uns an ein Wunder. Nach 15 km war die Horrorfahrt vorbei und wir sind Richtung Vulkan, in eine ruhigere Gegend gefahren. Kleiner Spoiler, zurück haben wir wieder die Mautstraße genommen. Die 2,10€ war es uns wert.
Um den Vesuv zu besuchen, muss man zwingend die Tickets Online kaufen. Man muss den Tag und die Uhrzeit angeben. Das ganze hat aber einen Haken. Die Buchungsseite ist sehr kompliziert. Man muss sich registrieren, mehrmals seine Daten angeben und das in italienisch. Ob es eine englische Seite gibt weiß ich nicht, weil wir haben durch Zufall Hilfe bekommen. Ich habe vorher nur auf eine Webseite gelesen, das man nur online buchen kann aber nichts genaues darüber erfahren. So sind wir auf gut Glück losgefahren. Auf halben weg zum Krater stehen Souvenirshops mit Schilder davor. „OnlineTickets here“ Die haben einen geholfen, über das eigene Smartphone ein Ticket zu buchen. Hat auch erst nach dem 2. Anlauf geklappt. Zuerst habe ich an eine Tourifalle gedacht. Es war aber seriös und die Frau war super nett. Preis pro Ticket 11 Euro nochwas.
Jedenfalls hatten wir unser Ticket und sind zum Parkplatz gefahren. Von dort aus wird man mit Minibusse zum Eingang gefahren. Das kostet auch noch einmal 2€ p.P. Aber Achtung, der Parkplatz ist kein Parkplatz sondern man parkt am Straßenrand einer schmalen Straße am Vulkan.
Zur gebuchten Zeit geht man dann zum Eingang. Das ist ein Drehkreuz, an dem der QR- Code gescannt wird. Dann darf man endlich den zwanzigminütigen Aufstieg über die Schotterpiste beginnen. Und fit sollte man auch noch ein wenig sein. Nach all den Strapazen, erwartet einen oben dann ein großes Loch.





Anschließend wollten wir nach Pompeji fahren. Navi mit Mautstraße 😎 eingestellt. Man fährt etwa 45 Minuten von oben bis zum Eingang der Ruinen. Dort angekommen wollte uns ein unseriöser Typ auf einen Parkplatz locken, der zu einem Restaurant gehörte. Wir sollten 10€ zahlen. Ich war skeptisch und wir sind weiter gefahren. Ein paar Meter weiter sind die Touristenparkplätze für 5€. Dort wurde uns erklärt, das heute, Sonntag, nur mit Termin die Ruinen besucht werden könnten. Ab Morgen ist wieder alles offen. Habe ich dann später auch auf der Website gelesen. War jetzt schade, aber nicht zu ändern. Wir hoffen, das es am Mittwoch möglich sein wird, weil morgen fahren wir die Amalfiküste weiter.
Und ein leckeres Abendessen haben wir uns heute voll verdient.

07.06.2021 Heute Morgen haben wir uns spontan entschieden nach Pompeji zu fahren. Was sich als total richtig erweisen sollte. Die Entscheidung viel, als wir Morgens wach wurden und den bedeckten Himmel sahen. Wir ziehen heute nach Positano, direkt an die Amalfiküste. Vorher wollten wir die Küstenstraße noch entlang fahren. Pompeji und Positano liegen aber entgegengesetzt. So haben wir zeitig ausgecheckt und sind nach Pompeji gefahren. Und plötzlich wurde der Himmel blau und wir hatten das schönste Wetter den ganzen Tag über. Aber genug gespoilert und zurück zum Thema. Wir wissen, das wir uns sowieso nicht jeden Stein angucken und nach 2 Stunden wieder am Ausgang sind. So war es auch. Dies ist aber auch darauf zurück zuführen, dass vieles abgesperrt war, dank dem blöden Virus. Wir waren aber auch fast alleine auf dem großen Gelände. So hatten wir nirgends Wartezeit.
Zur Warnung! Einige Bilder die jetzt folgen, sind Bilder von echten Menschen, die im Jahr 79 gestorben sind. Ich werde die Bilder auch nicht weiter kommentieren. Pompeji gehört zu den bedeutendsten geschichtlichen Orten der Welt, gleichzusetzen mit dem Pyramiden in Ägypten und Mexiko und auch mit Angkor Wat in Kambodscha.













Im Anschluss sind wir zur Amalfiküste gefahren. Es sind nur ca. 35 Kilometer aber die können lang sein. Im folgenden nur einige Bilder. Es folgt später ein Video hier. Ja richtig gelesen, Tommy geht unter die Filmmaker. Aber soviel vorab. Die Fahrerei kann mit dem chaotischen Zustand in Neapel mithalten. Aber optisch ist es eine wirklich schöne Landschaft. Nur etwas zugebaut und total überteuert. Die Preise für Unterkunft, Essen und Trinken sind mindestens doppelt so teuer wie normal. Nach oben aber keine Grenzen. Wir finden total überteuert.




08.06.2021 Der Ort Positano ist vollkommen überbewertet. Wir können uns nicht erklärt, warum hier so viele Prominente, vor allem aus den USA herkommen. An einem halben Tag hat man den Ort erkundet und selbst die Kulisse verliert mit der Zeit seinen Reiz. Und wie schon oben erwähnt, ist alles überteuert. Unser Zimmer in der Florida Residence ist zwar sauber und gut gelegen aber 160€ sind zu viel. In Südostasien hätten wir nicht mehr als 30-50€ bezahlt. Als Preis wäre 80€ bis maximal 100€ / Nacht angemessen. Es war mal schön diesen Ort zu sehen aber ein Tag reicht.
Wer mit dem Auto zur Amalfiküste kommt, sollte sehr sicher im Umgang mit seinem Fahrzeug sein. Nicht nur auf der Küstenstraße vor allem im Ort selbst. Einige Hotels haben eigene Parkplätze, die sehr eng sind. Man sollte sein Auto vom Personal einparken lassen. Die haben mehr Übung. Unser Hotel hatte eine sehr schmale Einfahrt und gleich danach ging es sehr steil einen Berg hoch. Das Auto ist beim ersten Versuch am Hang stehen geblieben. Beim 2. Versuch hat die Kupplung gequalmt. Wir hoffen, das die Kupplung das überlebt hat. Wir werden es bald erfahren.

Auf dem Bild ist die steile Auffahrt nicht gut zu erkennen. Die Höhe ist auch nur circa 1,8 m. Auf dem Bild unten sieht man in der linken Ecke noch die Einfahrt von der Straße aus und rechts der rote Fleck unser Auto.









09.06.2021 vergesst die Amalfiküste, vergesst Sorrento und Positano. Gut, dass der Jetset dieses tolle Fleckchen Erde noch nicht entdeckt hat. Wir sind in Vieste, einer kleinen Stadt in der Region Promontorio del Gargano. Dies ist dieser kleine Sporn am italienischen Stiefel an der Adriaküste.
Heute Morgen haben wir, in der Hoffnung, das die Kupplung noch intakt ist, vom Angestellten des Hotels unser Auto zur Straße fahren lassen. Alles gut. Wir konnten unsere 320 km Reise nach Vieste antreten. Die Fahrt war ereignislos. Aber schon bald nach Ankunft auf dieser „Halbinsel“, haben wir gemerkt, das es hier auch sehr schön ist. Und nach einem Zwischenstop in einem Restaurant auf einem idyllischen Berg, haben wir gemerkt, das Essen in Italien nicht teuer sein muss.



Von Positano aus haben wir uns ein Hotel fast am Strand gebucht. Der Parkplatz vor dem Hotel und eine Straße trennen uns vom Beach. Hier im Hotel Forte wollen wir ein paar Tage relaxen.

Am Abend sind wir Ahnungslos in die Innenstadt gegangen. Nur ein Wort, WOW.





Wir werden jetzt erst einmal ein paar Tage Urlaub machen. Am Beach liegen, nix tun und den Tag verstreichen lassen. Deshalb in den nächsten Tagen nur ein paar Bilder.













12.06.2021 Der letzte Strandtag war kein Strandtag. Der Wind am Beach weht ununterbrochen und ist relativ kalt. So blieben wir am Pool. Mittags haben wir noch eine kleine Rundfahrt unternommen. Schön ist die Gegend. Für jemand der gerne zwischen Olivenbäume wandert, kann es hier sehr schön sein. Aber vor allem die Küstenlandschaft ist der Hingucker. Unsere Fahrt durch die Landschaft wird demnächst hier als Video zu sehen sein.


Für uns heißt es aber Morgen weiter fahren. Erstens weil 4 Tage genug sind, und zweitens, weil wir langsam wieder Richtung Norden fahren müssen. Irgendwann ist auch diese Reise vorbei.
Aber heute Abend geht es noch mal in die Altstadt. Noch mal lecker Essen und dann gemütlich ein Spritz trinken. Das Erstere hat geklappt. Aber eine gemütliche Stelle zum Abend ausklingen lassen haben wir nicht gefunden. Das Problem, heute ist Samstag. Und tausende Italiener strömen in die Stadt. Zu der Zeit, wenn wir mit dem Essen fertig sind, gehen die Italiener auf die Suche. So viele Menschen auf ein Haufen haben wir seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Außerdem hält sich hier kaum einer an die Maskenpflicht. Bei so engen Kontakt wie die Italiener hier zueinander haben, ist es verwunderlich , das die Infektionen so weit runter gegangen sind. Wir haben aber auch gehört, das sehr viele Italiener geimpft sind. Soweit so schlecht, es fand sich nichts gemütliches. So sind wir zurück ins Hotel und ich fand Zeit, diese Zeilen zu schreiben. Wir haben gelesen, das hier im Juli und August die Hochsaison seien soll. Der normale ruhige Deutsche sollte dann nicht hier sein.
13.06.2021 Wir sind in Castiglione del Lago am Trasimenischen See. Das ist in der Nähe von Florenz. Hier ist es sehr idyllisch. (Langweilig) Irgendwas mus aber hier sein, sonst wäre es im Reiseführer nicht erwähnt worden. Was das ist, müssen wir aber noch rausfinden. Das Mittagessen viel dieses mal auch nicht sehr kulinarisch aus. Alle Restaurants hatten zu oder waren voll. Jedenfalls hatte der Lidl Sonntags auf.

14.06.2021 Aaalso, was macht man hier? Unserer Meinung nach macht man hier Familiencampingurlaub. Es gibt sehr viele Campingplätze rund um den See. In der Umgebung geht es sehr entspannt zu und die Preise sind OK. Auch die Nähe (circa 40km) zu den berühmten toskanischen Landschaften, die man bei einer Google Bildersuche findet, ist vom Vorteil. Auch kann man Agrotourismus auf ein Weingut machen. Da ist man aber immer weit ab von allem. Und nur zur Weinprobe hin fahren macht auch kein Sinn, wer fährt zurück???



Für uns war die Nähe zu den toskanischen Landschaften ausschlaggebend. Für einen Tag nur auf einen Bauernhof ist auch nichts. Weil man dann abends so beschränkt ist. So sind wir heute Morgen in die Toskana gefahren und am Nachmittag um den See. Hier folgt auch später ein Video.





Der Ort Castiglione del Lago liegt noch in Umbrien, direkt an der Grenze zur Toskana. Umbrien ist bekannt für seine Ursprünglichkeit und der herzhaften Küche. Es gibt viele Läden, die den Wein aus der Umgebung verkaufen und gleichzeitig ein paar Tische und Stühle vor der Tür zu stehen haben. Hier kann man gemütlich ein Wein trinken und Schinken und Salami aus der Region probieren. Als Spezialität gibt es Schinken vom Wildschwein. Auch wir konnten nicht wieder stehen.




15.06.2021 Um 7 Uhr sind wir los vom Hotel. Ohne Frühstück. Die Herbergscheffin konnte das nicht verstehen. Wir wollen aber zeitig in Pisa sein, noch bevor die Touristenmassen das Areal stürmen. Das Ticket für den Turm wollten wir nicht vorab online kaufen, da diese zeitliche gebunden sind. Trotz Stau auf der Autobahn waren wir um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Gelände. Den Parkplatz Pisa Tower Parking habe ich über Google Maps gefunden und ins Navi eingegeben. Hat super funktioniert und 1,80 €/h ist ein fairer Preis. Wir sind auch zielstrebig zum Ticketschaltet gegangen und haben so für 20€ p. P. noch für 10.30 Uhr den Zugang zum Turm ergattert. Hierzu später mehr im Video




Mit Frühstück hat der ganze Besuch 2 Stunden gedauert. Das reicht auch, außer man ist geschichtlich und an Kirchen sehr interessiert. Unser nächstes Ziel ist Cinque Terre. Wir haben ein Zimmer im Hotel Punta Mesco im Ort Monterosso reserviert. Das sind circa 2 Autostunden von Pisa. Zu diesem Ort kommt man am leichtesten mit dem Auto und man kann die restlichen 4 Dörfer bequem mit dem Zug abfahren.
Ganz ehrlich, die Amalfiküste ist spektakulärer. Nicht das es hier schlecht ist, aber der „WOW-Effekt“ fehlt. Preislich ist es auch etwas günstiger als die Amalfiküste. Heute gucken wir uns den Ort Monterosso an und Morgen die anderen vier.





16.06.2021 Wie versprochen, heute die 4 weiteren der 5 Dörfer. Die Dörfer der Cinque Terre sind durch mehrer Wege verbunden. Aber keiner der Wege ist leicht. Der Einfachste Weg ist mit der Bahn. Hierzu kann man sich am Bahnhof Fahrkarten kaufen und die einzelnen Orte abfahren oder man holt sich die Cinque Terre Card für 16€ p. P. Mit der kann man so oft hin und her fahren wie man möchte. Die Tageskarte gilt für den Zug und den Bus und auch den Zugang zu den Wanderwegen. Wir haben diese Option gewählt, Online geordert und den QR-Code im Sperrbildschirm gelegt.
Die anderen Möglichkeiten sind Wanderwege in unterschiedlichen Routen und Längen. Der kürzeste ist circa 12 km lang. Festes Schuhwerk ist vorgeschrieben und wird eventuell kontrolliert, wie ich gelesen habe. Wir sind nicht ausgerüstet für dieses Unterfangen. Auch sollte man körperlich Fit sein. Auch die Hitze spielt eine Rolle, wenn man so etwas planen sollte. Uns war der Zug lieber.
Angefangen haben wir mit dem von uns am weitesten entfernten Ort, Riomaggiore.


Die Züge fahren alle 20-30 Minuten. So ist man sehr flexibel. Man kann sich Zeit lassen oder auch mal schneller durchlaufen. Der nächste Ort ist Manarola. Hierher wollten wir eigentlich wandern aber der Weg soll durch ein Erdrutsch nicht begehbar sein. Also doch den Zug.


Der nächste Weg, wie auch die weiteren sind für uns zu weit zum wandern. Circa 2 Stunden zu Fuß soll es nach Corniglia sein. Dieser Ort war auch der anstrengendste Teil der Tour, weil das Dorf etwas oberhalb liegt. Hier war dann auch Mittagspause.



Das letzte Dorf vor unserer Rückkehr ist Vernazza. Hier waren wir schon relativ kaputt und es wiederholt sich auch alles. Die Häuser ähneln sich irgendwie und die Läden bieten die gleichen Produkte an. Aber vollständigkeitshalber haben wir uns auch hier umgesehen. Und nett sieht‘s schon aus.



Nach circa 7 Stunden waren wir wieder im Hotel. Die Dusche danach tat sehr gut. Welches Dorf uns am besten gefallen hat, können wir nicht sagen. Jedes hat sein eigenen Charakter aber trotzdem ähneln sie sich. Wahrscheinlich ist es die Region insgesamt. Aber egal in welchen Ort man sich aufhält, die Züge, die alle paar Minuten durchfahren hört man immer und überall. Selbst in der Nacht.
17.06.2021 Nach 4 Stunden ereignisloser Fahrt sind wir in Malcesine angekommen. Wir sind wieder im Hotel Serena. Genau wie letztes Jahr. Es ist zwar etwas außerhalb hat aber einen guten Pool.
18.06.2021 Italien ist ja schön, aber das Essen ist auf Dauer nix. So viel Brot, vor allem Weißbrot essen wir sonst im ganzen Jahr nicht. Warum findet man in Italien fast nur Restaurants die italienisches Essen anbieten? Und überall das Gleiche. Panini, Pizza und Pasta. Fisch und Fleisch steht zwar auch auf der Speisekarte, ist aber sehr teuer und so wenig, dass man zum satt werden als Beilage doch wieder zu den oben genannten Panini‘s usw. greifen muss. In Deutschland ist die Vielfalt an Restaurants viel größer. Da hat man es schwerer mal ein deutsches Restaurant, mit guter Hausmannskost zu finden.
Genug gemeckere. Malcesine ist schön. Uns gefällt es hier. Wäre jetzt nichts für 2-3 Wochen aber übers lange Wochenende immer ne Reise wert.






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