2010 Tommy und Bekky in Paraguay 

Dieses mal treibt es uns auf den südamerikanischen Kontinent. Aber nicht in die Länder, die von den meisten Reisenden besucht werden. Wir gehen nach Paraguay.

Wieso, weden sich die Meisten fragen. Zuerst war es einfach nur Neugier. Bekannte von uns sind dorthin ausgewandert. Und ich wollte wissen, was das Land so interessant zum auswandern macht. Mittlerweile habe ich ein bisschen über das Land gelesen und glaubt mir, das ist gar nicht so leicht. Es gibt kaum Infos. Aber das, was ich gelesen habe, hört sich an, als ob Paraguay ein Land ist. das entdeckt werden will. Jetzt will ich mir selber ein Bild von dem Land machen. Nicht weil ich auswandern will, dafür Reise ich zu gerne.

Zwei Wochen vor dem Abflug ist alles erledigt. Jetzt nur noch die Klamotten verpackt und wir könnten weg aus Deutscharktis. Aber das Wetter will es uns noch mal richtig geben. Wir hier in Südwestdeutscharktis haben meist nicht viel Schnee aber uns reicht es. Wir wollen endlich Wärme und Sonne…

13.02.2010

Endlich, unser Driver der Jensy ist da. 14.30 Uhr, es geht zum Flughafen. Am Flughafen angekommen, der Schock. Unser Trolli ist zu schwer. Er wiegt 34 kg. Ein Gepäckstück darf bei TAM nur 24 kg wiegen. Man darf pro Person 2×24 kg mitnehmen aber nicht 1×34 kg. häääää? Wir haben 2 Möglichkeiten: Eine zweite Tasche kaufen, umpacken und hinten noch mal anstellen. Wir waren fast die ersten in der Warteschlange. Oder Übergepäck bezahlen. Preislich kommt es fast auf das selbe raus. Also gelöhnt.

13.02. – 14.02.2010

Der Flieger von TAM eine 777 war ganz OK. Relativ neu, gutes Bordunterhaltungsprogramm mit guten Bildschirmen in den Sitzen. Die Sitze waren ein bisschen eng und mit der Beinfreiheit ist es wie immer in der Holzklasse. Wir hatten aber Glück, das der 3. Sitz nicht belegt war. So konnten wir uns auf drei Sitze ausbreiten. Der 12 Stundenflug ging relativ schnell vorbei. Starten, essen, Film gucken, schlafen, essen, landen. Dann hatten wir 4 Stunden Aufenthalt in Sao Paulo, die zu 5 Stunden wurden. Nach der Landung erst mal suchen, von wo aus es weiter ging. Auf der Anzeigetafel stand kein Weiterflug nach Asuncion. Also jemanden gefragt. Der sagte unss dass der Flieger von Gate 14 aus gehen würde. Stimmte aber nicht wie wir später erfahren haben. Wir musten rund um den Flughafen von Terminal 2 zu Terminal 1 laufen. Am Terminal 1 angekommen, stand auch unser Weiterflug an der Anzeige aber nicht von welchem Gate. Zum Glück hat eine deutschsprachige Paraguayerin mitbekommen, dass wir Probleme haben. Sie hat uns dann erklärt, das es entweder vom Gate 2 oder 4 losgeht. Mit 30 Minuten Verspätung und 15 Minuten vor dem Bording, stand dann auch auf der Anzeige, das es von Gate 2 losgeht. Dann noch mal ewig im Flieger gewartet bis wir starten konnten und mit eine Stunde Verpätung sind wir in Paraguay gelandet. Dann am Gepäckband noch ein Schock. Das Band stand still alle Koffer waren runter und uns fehlte noch ein Rucksack. Gleich neben dem Gepäckband war ein Schalter für vermisste Gepäckstücke. Schein öfters vorzukommen. War auch eine lange Schlange davor. Haben dann eine Vermisstenanzeige aufgegeben und die meinten, dass wenn wir Glück haben, der Rucksack mit der Abendmaschine mitkommt. Dann sind wir Richtung Ausgang und dort standen schon wartend Nicole und Holger.

Es wurden Suchmeldungen rausgegeben 

Da kommen wir 

Da sind wir 

Wegen dem fehlenden Rucksack konnten wir eh gerade nichts machen, also sind wir erstmal nach Aregua zu Nicole und Holger gefahren. Zum Glück nicht all zu weit weg. Das Doofe an der Sache war, dass Tommys Klamotten in dem Rucksack waren. Bekky konnte sich erstmal von den warmen Frostlandsachen befreien und Tommy mußte so lang hin garen. Haben dann erst mal eine Erfrischung zu uns genommen und sind dann ein paar leichtere Klamotten kaufen gegangen. Shorts, Shirt und FlipFlops. Zum Glück recht günstig hier. Dann sind wir wieder zum Flughafen. Kurz warten bis die Maschine gelandet und Gepäck ausgeladen war. Dann rein in die Gepäckausgabe und da stand er, Tommys Rucksack. Endlich eine Badehose. Dann schnell wieder nach Aregua gefahren, Fleisch auf den Grill geworfen, 2 Bier getrunken und dann voll kaputt ins Bett gefallen.

Nach dem Flug erst mal ein Bier 

Hier kann man es aushalten 

Wohnhaus 

Grundstück 

Wer sich liebt….

18.02.2010

Haben festgestellt, das es in Paraguay Zeitfresser gibt. Sind jetzt schon 5 Tage hier und die Tage verfliegen nur so. Kaum stehen wir Morgens auf und ich bin Frühaufsteher, da ist der Tag auch schon wieder um. Sehr viel Zeit verbringen wir im Auto. Die Strecken sind hier etwas länger und die Strassen etwas schlechter. Ausserdem fahren die hier etwas eigenwillig. (Noch milde ausgedrückt.) Viel berichten kann ich eigendlich nicht. Wir schauen uns die Gegend an und am Abend sitzen wir am Pool und grillen. Was richtig gut war, endlich mal Geburtstag bei über 30°C und das im Februar.

Heute lasse ich mal die Bilder sprechen.

Kirche in Aregua

Nicole und ich 

Beim Post holen 

San Bernardino, ein Naherholungsgebiet in Paraguay. Nur um Dezember und Januar Halligalli. 

Geburtstagssteaks 

Ein Eis sei uns gegönnt

Hier wird Brot gebacken 

Eine ganz andere Welt 

Landschaft um Asuncion

Noch auf der Straße….

…. und schon auf der Piste

20.02.2010

Heute haben wir mal was richtig geiles gemacht. Wir sind im Jungle zwischen den Bäumen und den Schluchten hin und her gejumpt. War wirklich cool, obwohl wir auch voll ins schwitzen gekommen sind.Heute wieder kaum Text. Aber die Bilder sagen alles.

Bekky bezwingt den Berg

Tommy klettert runter, als ob er noch nie was anderes gemacht hat. 

Wir haben die Morgenstour gemacht. Start war gegen 9.00 Uhr. Der nächste Trip war gegen 14.00 Uhr. Den wir bei der Affenhitze bestimmt nicht so einfach überlebt hätten. Apropo Affe. Du Jensy, leider haben wir noch keinen Brüllaffen für dich gefunden. Aber am Montag geht es nach Brasilien, da finden wir bestimmt einen für dich.

Da sind wir runter 

Der Rückweg 

Kaputt von der Tour. Aber geil wars. 

21.02.2010

Heute waren wir bei Ute und Pia Mittags zum essen. Sie haben ein kleines aber feines Restaurant mit 2 Bungalows als Gästehäuser. Das Restaurant öffnen sie nur nach Vorbestellung. Das Essen ist nur zu empfehlen. Wir waren mit Holger und Nicole dort und haben dabei auch andere Auswanderer kennen gelernt. Das war mal ganz interessant zu hören, wie Rentner hier in Paraguay leben. Vier von ihnen kamen sogar aus Heilbronn. Die Welt ist klein.

Es war ein wirklich gelungender Nachmittag. Eigendlich viel zu kurz. Aber wir mussten zurück den Rucksack packen. Heute Nacht geht es mit dem Bus nach Brasilien, zum Wasserfälle gucken.

22.02.2010

Holger und Nicole haben uns gegen 23.00 Uhr zum Busbahnhof nach Asuncion gebracht. Dort hat schon die Agnes gewartet, die den Grossteil des Trips organisiert hat. Agnes macht ein Praktikum bei der Firma Discover-Southamerica in Asuncion.

Wir wollen heute Nacht nach Brasilien fahren, um uns dort die Wasserfaelle von Iguazu anzuschauen. Die Wasserfaelle liegen genau auf der Grenze von Brasilien zu Argentinien. Von der brasilieanischen Seite aus hat man einen Gesamtblick auf die Faelle. Der Grossteil liegt aber in Argentinien. Das einchecken in den Bus war schon kompliziert. Fast so starke Kontrollen wie am Flughafen. Endlich im Bus stellten wir fest, dass unsere Plaetze belegt waren. Haben uns dann andere Sitzplaetze besorgt. Der Bus fuhr los, um nach ein paar Kilometern noch mehr Fahrgaeste einzuladen. Jetzt stellte sich heraus, das wir auf vorbestellten Sitzplaetzen sassen. Aber wer belegte dann unsere? Es kam der Busschafner und ein bewaffneter Sicherheitsmensch dazu. Die haben die Fahrkarten kontrolliert. Alle hatten die Sitzplaetze reserviert. Unser Name stand aber auch auf dem Kontrollzettel der Busgesellschaft. Nach nochmaligen ueberpruefen der Tickets stellte sich aber herraus, dass die beiden anderen einfach einen fruehern Bus genommen haben. Sitzplaetze sind ja die selben! Der nette Mann mit der Knarre hat die beiden dann aber ueberzeugt, das sie besser auf ihren richtigen Bus warten sollten.

Die Fahrt konnte richtig losgehen. Wir konnten sogar ein bisschen schlafen. Kurz nach 5.00 Uhr kamen wir in Ciudad del Este an. Von dort haben wir ein Taxi zur Grenze nach Brasilien genommen. Der Fahrer fragte uns ob wir uns einen Ausreisestempel holen wollten. Wir bejahten, er hielt an der Stempelstelle an, wir holten Stempel, stiegen wieder ein, Fahrer fuhr los. Mich wunderte, das wir so lange fuhren. Wir fragten den Fahrer wo wir den brasilieanischen Einreisestempel bekommen wuerden. Da standen wir auch schon vor unseren Treffpunkt mit dem bras. Fremdenfuehrer in Foz do Iguazu. Der Taxifahrer sagte nur trocken, das wir davon nichts gesagt haetten. Ausreisen OK, aber Einreisen, Stempel, wozu? Also Fahrer ueberzeugt, noch mal zur Grenze zu fahren. Stempel geholt. Jetzt waren wir offiziel in Brasilien. Wir haben auch gleich gemerkt, dass wir nicht mehr in Paraguay sind. Die Strassen waren sauber. Als erstes haben wir uns den Staudam von Itaipu angeschaut. Der Erich Honnecker waere neidisch auf diese grossen Mauern geworden.

Am Busbahnhof von Asuncion in der Nacht 

Nicht nur die Buchstaben sind groß 

An der Stelle regnet es immer 

Bekky wollte die Wasserrutsche runter

Nach einer Stunde Besichtigung, ging es endlich auch Richtung Wasserfälle, die wir nach ca. 30 min Autofahrt erreicht haben. Jedenfalls den Eingang zum Park.

Agnes und Bekky 

Driver

Ist kein Fotoshop. 

Wir sind die Wasserfaelle ca. 2 Stunden langgelaufen. Das Bild wurde von mal zu mal gigantischer. Es war aber auch echt anstrengend. Gut das uns ein Bus wieder zum Eingang gebracht hat. Gleich neben dem Wasserfallpark ist auch gleich ein Vogelpark. Dort laeuft man ca. 1,5 km an und durch Vogelkaefige lang. Man sieht halt viele Voegel.

Bekky bleibt lieber draußen, wenn Jaguare drinn gewesen wären, wäre sie mit rein gekommen. 

Gegen 15.00 Uhr waren wir raus aus dem Vogelpark. Der Fahrer hat uns dann ueber die Grenze nach Arbentinien gebracht und vor dem Hotel abgeladen, das Agnes vorher gebucht hat. Schlafen tuen wir auf der argentinischen Seite, in der Stadt Puerto Iguazu, da es Morgen frueh gleich auf Richtung Wasserfaelle geht. Diese Stadt ist voll nach meinem Gschmack. Endlich mal wieder so ein schuckliges Backpackerstaedtchen. Hier bleiben wir dann 2 Naechte.

Beim Abendessen 

23.02.2010 Argentinien

Heute ist ein Kindheitstraum von mir in Erfuellung gegangen. Habe gereits als 10 jaehriger Buecher von von Suedamerika gelesen. Und die Wasserfaelle von Iguazu haben mich schon immer fasziniert. Nun sind ueber 30 Jahre ins Land gegangen. Endlich habe ich es geschafft hier her zu kommen. Habe mir diese immer gigantisch vorgestellt. Wie diese Wassermassen mitten im Urwald da runterfallen. In Echt war es noch viel gewaltiger. Mit Worten kann man das gar nicht beschreiben. Wir haben gestern zwar schon die Wasserfaelle besucht aber von Brasilien aus schaut man nur drauf. Hier in Argentinien ist man mitten drin.

Hotel von innen und außen 

Von Puerto Iguazu kommt man bequem mit dem Bus zum Eingang vom Park. Von dort gibt es mehrere Wege. Wir haben uns beraten lassen, wie wir am besten laufen sollten. Fit sollte man schon ein bisschen sein. Die Wege fuehren hoch und runter durch den Jungle, oft auch ueber Treppen. Wir hatten auch sehr schoenes Wetter. Nicht zu heiss, aber am Ende, nach ca. 6 Stunden, hatten wir einen schoenen Sonnenbrand.

Eigendlich kann ich garnicht viel schreiben. Diese Wasserfaelle gehoeren mit zu den Weltwundern. Man muss sie selber erleben. Natürlich reisen hier jeden Tag tausende Touristen an. Es ist halt auch eine Touristenattrakion. Es draengeln sich immer hunderte von Touris mit einem auf den Laufstegen. Das nimmt aber nur ein klein wenig den Reiz.

Leider muessen wir Argentinien Morgen wieder verlassen. Waeren gerne noch ein paar Tage hier rumgereist. Habe mich von Anfang an in diesem Land wohl gefuehlt. Kommen bestimmt wieder.

24.02.2010

Wir stehen wieder zeitig auf, da wir den Bus um 7.50 Uhr nach Paraguay erreichen wollen. Haben noch eine lange Busreise vor uns. Der Bus fährt von Puerto Iguazu in Argentinien über Brasilien bis nach Ciudad Del Este in Paraguay. Mit den Aus- und Einreisestempeln hat dieses mal alles geklappt. Die Grenze nach Paraguay ist die gammligsten Grenze die wir je gesehen haben.

Grenze Ciudad Del Este

Mit allen nötigen Stempeln wieder in Paraguay 

Wir sind dann gleich mit einem Taxi zum Busbahnhof gefahren und der Bus Richtung Encarnacion hat schon gewartet. Wir fahren zum am wenigst besuchtesten Weltkulturerbe der Welt. Jetzt wissen wir auch wiso da keinen hin will. Nach ca. 6 Stunden Busfahrt duch`s Niemandland kamen wir an unseren Hotel an.

Das Papillon in Bella Vista ist ganz schön, gute Zimmer und günstiges Essen 

Eine über gebliebene Jesuitin? Nee, die Bekky. 

Das wohl langweiligste Weltkulturerbe, die Jesuiten Reduktion in Trinidad. 

Gleich im Hotel angekommen, ein Taxi besorgt und uns nach Trinidad fahren lassen. Agnes wollte sich die Steine angucken. Haben uns gedacht, wenn man schon mal hier ist, sollte man denn auch mal hin. Habe mir schon gedacht, dass da nichts los ist. Aber sowas von langweilig?

Am nächsten Tag wollten wir mal so Richtig ausschlafen. Der Bus nach Asuncion sollte 10.30 Uhr abfahren. Aber wir haben nicht an die fleissigen Jesuiten gedacht. Punkt 7.00 Uhr ging die Flex an und die Bauarbeiten am Hotel gingen weiter. Also aufstehen Frühstücken und die Zeit rumbringen. Der Bus kam auch noch ne halbe Stunde später. Waren gegen 18. Uhr in Asuncion. Holger hat uns abgeholt, kurzes Abendessen, dann gleich ins Bett. Wollen am nächsten Tag in den Chaco, nach Filadelfia.

28.02.2010

Wir sind im Chaco. Der Chaco ist ne grosse flache Landschaft voller Buesche und Baeume. Meistens Trocken und Heiss, ausser als wir da waren und hier wohnen die Mennoniten.

Von Asuncion sind wir Freitag 14.30 Uhr los und sind 6 Stunden spaeter in Filadelfia angekommen. Reserviert hatten wir im Hotel Florida. Die konnten aber keine Reservation finden. Die haben uns ein Zimmer fuer eine Nacht angeboten. Als wir das Zimmer gesehen haben, haben wir gemeint die wollen uns verarschen. Das Zimmer sah aus wie ein Flur mit 2 Krankenhausbetten und einer Nasszelle. Haben wir dankend abgelehnt. Haben uns ein anderes Zimmer geben lassen. Dann erst mal schnell was essen. Aber so einfach ist das hier nicht. Wir sitzen im Restaurant und keiner beachtet uns. Nach 20 Minuten sieht uns ein Kellner nimmt 2 Speisekarten geht 2 Schritte, dreht wieder um, legt die Speisekarten weg und laeuft an unseren Tisch vorbei. 😕

Weitere 10 Minuten spaeter kommt ein andere Kellner bringt uns die Karten nimmt die Bestellung der Getraenke auf, bringt sogar die Getraenke und macht Feierabend. Obwohl er noch gesagt hat, dass er gleich unsere Essensbestellung aufnimmt. Nach Weiteren 20 Minuten kam ein neuer Kollege, nimmt die Essensbestellung auf und bringt das Essen sogar nach ca. 15. Minuten. Noch ein schnelles Bier getrunken dann ins Bett. Wollen am naechsten Tag 6.00 Uhr aufstehen, da wir eine Tour in eine Mennoitenkolonie machen.

Naechsten Morgen der Doppelschock. Die sagten sie haetten nur fuer eine Nacht ein Zimmer gehabt und das neue bessere Zimmer ist fast doppel so teuer. Habe bei der Agentur angerufen die fuer uns die Zimmer reserviert hat. Dann sind wir los. Abgeholt wurden wir von Heinz Wiebe, so etwas wie der Kulturminister der Kolonie Neuland.

Chipa Verkauf am Busbahnhof in Asuncion 

Im Bus

Hotel Florida 

Im Ort 

Ich moechte hier nicht in in die Einzelheiten der Tour gehen, da das nicht ohne Bewertung des Lebens der Mennoiten gehen wuerde. Der Heinz Wiebe hat uns die Geschichte und das Leben der Mennoiten sehr anschaulich erklaert. Er hat sehr interessant erzaehlt und wir haben ein tiefen Einblick in das Leben der Mennoiten bekommen. Ausserdem hat er uns sein Zuhause geseigt, wir sind in ein Dorf der Ureinwohner gefahren und wir haben gesehen wie der Chaco aussah, als die Mennoiten vor ca. 60 Jahren hier her kamen.

Danke Heinz fuer die interessante Tour.

Nach einem kurzen Zwangsstop wegen platten Reifens, sind wir Mittags wieder im Florida gelandet, wo uns gleich mitgeteilt wurde, das wir das Zimmer behalten konnten.

Wohnhaus

Im Indianerdorf. 

Reifen platt 

So sah die Landschaft als die Mennoniten vor 60 Jahren ankamen überall aus. Dazu noch 40 Grad und Millionen von Mücken. Wir wollten schon nach 2 Minuten wieder weg.

Das sind typische Bilder fuer ein Ort im Chaco. 

Leider wurde unsere 2. Tour in die Wildnis des Chacos abgesagt. Wir bleiben jetzt noch einen Tag hier am Pool und fahren dann wieder zu Nicole und Holger nach Aregua. Dort werden wir die letzten 1,5 Tage verbringen. Dann ist auch diese Reise wieder vorbei.

01.03.2010

Wir sind mit dem Nachtbus von Filadelfia nach Asuncion gefahren. Glücklicherweise durften wir bis Abends in unserem Zimmer bleiben, ohne noch den Tag bezahlen zu müssen. Gegen 21.30 Uhr sind wir dann raus aus dem Hotel und haben uns an die Strasse gestellt um auf den Buss zu warten. Das war narürlich die Attraktion in dem Ort. Eine Hauptstrasse, die Leute nichts zu tun, ausser mit dem Mopet oder Auto hin und her zu fahren. Da standen wir nun, wir Europäer. Einige Leute sind bestimmt 10 mal an uns vorbei gefahren und haben uns angeschaut.

Der Bus kam pünktlich, wir eingestiegen, auf den bequemen Sitzen platz genommen und versucht zu pennen. Ging auch einigermasse. Um 4.30 Uhr waren wir in Asuncion. Wollten Nicole und Holger nicht so zeitig aus dem Bett schmeissen. Also noch bis 6.00 Uhr uns die Zeit vertrieben. War ganz interessant das Treiben auf dem Busbahnhof anzuschauen. Das Taxi vom Busbahnhof nach Aregua war doppelt so teuer wie andersrum. Scheint aber normal zu sein.

Haben einen faulen Tag am Pool gemacht. Es wird ja bald wieder kühler. 😦

Abends sind wir dann nochmal lecker Essen gegangen und haben uns ein paar Caipis gegönnt. Nochmal eine laue Sommernacht geniessen. Wer weiß, wann das das nächste mal möglich ist.

Die hungrige Meute

Der krönende Abschluss einer gelungenen Reise. 

Der 03.03.2010 war Abreisetag. Das Wetter wollte es uns noch mal richtig schwere machen. Schon Morgends lachte die Sonne vom Himmel. Aber es half alles nichts. Noch einmal kurz shopping und dann ging es los Richtung Flughafen.

Letzter Spaziergang durch Aregua

Der Rückflug war ganz OK.  Ein bisschen Verspätung aber nicht tragisch. Haben die meiste Zeit im Flieger gepennt. Kamen in Frankfurt schnell durch die Kontrollen und der Jensy war auch bald da. Nur eines war anders als sonnst. Normaler Weise, wenn wir aus Thailand wiederkommen, gehen wir immer was fleischiges essen. Dieses mal brauchten wir was leichteres. Nach 2,5 Wochen fast jeden Tag Steak, war italienisch angesagt.
Wir lesen uns wieder.

Tommy

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